Futtertiere

Beim Hauptfutter meiner Frösche setze ich auf Fliegen in verschiedenen Größen. Zusätzlich werden weiße Asseln, Ofenfischchen, Springschwänze und Erbsenblattläuse. Von Miroheimchen und –grillen sehe ich ab. Sie haben leider die unangenehme Eigenschaft, in meinen Terrarien zu erstaunlichen Exemplaren heranzuwachsen. Ich habe zwar noch keine Schäden bei meinen Fröschen, jedoch erhebliche bei den Pflanzen feststellen können.

Auf die Frage wie oft ich füttere muss ich ehrlich wie folgt antworten: Fast täglich in geringen Mengen! Das hängt ein wenig davon ab, wie die Futteransätze laufen. Ob das wirklich notwendig ist, kann ich nicht beantworten. Jedoch sind meine Frösche auch in der Legezeit nie abgemagert, so wie Tiere die mir teilweise auf einer Börse angeboten werden. Vitamine setze ich selbstverständlich zum Bestäuben der Fliegen vor dem Verfüttern ein. Hier wechsle ich verschiedene Sorten von Repashy ab.

Tipp:

Die Erbsenblattlaus ist ein ideales Futtermittel. Die Zucht ist wirklich sehr einfach, riecht überhaupt nicht und wird gern von meinen Zuchttieren angenommen. Jungtiere gehen lieber an Weizenblattläuse, die sich auch einfach vermehren lassen. Für einen Ansatz neuer Erbsenblattläuse, besorgt man sich zunächst keimfähige Erbsen aus dem Bioladen. Die Erbsen werden 24 Stunden gewässert und dann in einem Becher auf etwas Erde aufgebracht. Danach etwas den Boden befeuchten und regelmäßig feucht, aber nicht nass halten. Die Erbsen treiben dann nach etwa 3-4 Tagen aus. Sobald die Pflanzen auf etwa 4-6 cm herangewachsen sind, werden ein paar Läuse vom letzten Ansatz aufgebracht. Ich ziehe einen Damenstrumpf über den Becher, da die Läuse auch wandern können. Nach etwa 7-9 Tagen ist der Ansatz voll mit Läusen und kann ins Becken gestellt werden. Der Ansatz hält sich etwa 5-7 Tage im Becken.

Rezept für Ansätze kleine und große Fliegen:

  • frisches Obst oder Apfelmus
  • 1 Würfel frische Hefe
  • Apfelessig
  • Weizenkleie
  • gemahlene Haferflocken