Mantella

Mantella aurantiaca

Mantella aurantiaca (zu deutsch Goldfröschchen) ist wohl die bekannteste Mantella-Art aus Madargaskar. Seine einheitliche Färbung reicht von maisgelb über orange bis rot. Die Unterseite ist etwas heller und bei den Männchen an den Unterseiten der Hinterbeine mit weiß durchsetzt. Die Weibchen wirken breiter und sind mit einer Länge von 22 bis 23 mm etwas größer als die Männchen (ca 20 mm groß). Ihre Verbreitungsgebiet gestreckt sich über die gesammte Ostseite der Insel. Sie leben in größeren Populationen im sumpfigen Waldgebieten mit einer dichteren Vegetation und einer Laubschicht. Sie können im lockeren Boden bis zu 40 cm tief graben. In der Regenzeit ist der untere Bodenbereich mit Wasser überflutet. Das Goldfröschchen ist Tag-aktiv, und geht schon am Morgen auf Nahrungssuche. Um die Mittagszeit, wenn die Sonne am stärksten ist, verstecken sich die Tiere für einige Zeit!

Weibchen sind etwas scheuer als Männchen und damit wenig häufig zu sehen. Die Eiablage erfolgt zumeist versteckt an feuchten und dunkleren Plätzen.

Mantella madagascariensis

Diese 22-31 mm große Mantellen Art kommt hauptsächlich an der Ostküste Madagaskars vor. Sie hat eine schwarze Grundfarbe, gelb-grüne Vorderbeine mit jeweils einem großen grünem Punkt über den Vorderbeinen, die Hinterbeine sind orange marmoriert, von der Schnauzenspitze zu den Augen verläuft ein gelbes Band. Die Tagestemperaturen sollten auf Dauer nicht 25°C überschreiten. Die Nachttemperaturen werden bis 18°C toleriert. Die Gelege werden wie bei Mantella aurantiaca zu kleinen Ballen in unterirdischen Höhlen abgelegt. Die Entwicklung der Eier dauert in etwa 14 Tage, die Metamorphose ca. 2 Monate. Die Jungfrösche sind am Anfang recht scheu und unscheinbar beige-grau gefärbt. Die Umfärbung beginnt mit etwa 3-4 Monaten. Eine Winterruhe von 2-3 Monaten im Jahr sollte eingehalten werden. Dabei werden die Frösche etwas kühler gehalten und die Beleuchtung um 1-2 Sunden gekürzt.

 

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