Regenanlage

Eine Regenanlage würde ich grundsätzlich jedem empfehlen, da die Steuerung viel einfacher, effektiver und konstanter vorgenommen werden kann. Natürlich ist die erste Ausstattung am teuersten, da hier Grundelemente wie Pumpe und Wassertank anfallen. Jedes weitere Becken wird über Verteiler und weitere Schläuche angeschlossen, ja nach Leistung der Pumpe bis zu 120 Düsen (Pedrollo). Eine Zeitschaltuhr mit einer Steuerung in Sekunden ist sehr sinnvoll, auch wenn ein Abfluss vorhanden ist. Ich beregne etwa 4- bis 5-mal am Tag für 10-15 Sekunden je nach Saison. Der Wassertank hat ein Volumen von 60 Litern (Ikeabox) und wird automatisch befüllt. Zu diesem Zweck habe ich einen Pegelschalter (Schwimmschalter für Regentonnen) in den Wassertank eingebaut. Dieser schaltet je nach Bedarf das Magnetventil an der Osmoseanlage ein oder aus. Ein zusätzlich installierter Wassermelder schaltet bei eventuellem Überlaufen des Wassertanks das Magnetventil ab. Das ist eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme, für den Fall das der Schwimmschalter mal versagt. Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass während eines Urlaubes die Wasseraufbreitung automatisch abläuft. Die Kosten liegen im Rahmen. Desweiteren habe ich beim letzten Umbau des Froschzimmers (Fußboden wurde gefliest) ein zentrales Abwassersystem für alle Becken installiert. Hierfür habe ich ein 40mm Rohrsysteme aus dem Baumarkt mit entsprechenden Abzweigern und Winkeln verlegt. Somit ist sowohl Frisch- als auch Abwasser völlig automatisch geregelt.

Tipp:

Günstige Pumpen; Düsen, Verteiler und Schläuche findet man auf zahlreichen Internetseiten. Einfach mal Google bemühen und viel Geld sparen.