Zuchtbecken

Von den 50 Becken sind 40 für meine Zuchtgruppen vorgesehen. Zur Haltung der D. tincrorius Paare bevorzuge ich 50er Würfel. Ranitomeya halte ich eher in kleineren 40er Würfeln. In allen Becken wurde eine Xaximrückwand eingeklebt. Die Seitenwände sind zum Großteil mit Xaxim verkleidet. Ich setze viele ENT Becken mit Abfluss- und Düsenbohrung ein. Die meisten Becken haben eine schräge Bodenscheibe und einen Wassergraben im Vorderen teil. Eine Silikonnaht zwischen den Schiebescheiben ist für mich selbstverständlich. Der Boden ist mit Blähton aufgefüllt und darauf liegen Xaximstücke sowie einige flache Aquariensteine. Entweder ein Xaximstamm oder eine größere Wurzel aus der Aquaristik dienen einer besseren Struktur. Verschiedene Bromelien und Ranken (Ficus sandens, Begonia schulzei) komplettieren die Ausstattung. Heute sind die Becken zu Teil zugewuchert von den Ranken. Die Frösche scheint es weniger zu stören, denn sie vermehren sich prächtig.

Tipp:

Ein häufiger Anfängerfehler ist es, dass man gern täglich seine Tiere durchzählen möchte. „Sind denn auch noch alle da?“ Geben Sie den Tieren Zeit und vor allem auch Ruhe. In einem Becken an dem man permanent vorbeigeht (vielleicht im Flur oder Küche) fühlen sich die Tiere gestört und die Zuchterfolge lassen länger auf sich warten.